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Hochzeit

Autor: Debbie | Datum: 19 Oktober 2013, 16:16 | 0 Kommentare

Ich wache auf und es regnet. Mein erster Gedanke: Was ein blöder regnerischer Tag für eine Hochzeit, ich habe Mitleid für das Brautpaar. Ich mache mich fertig und ziehe mein neu erstandenes Outfit an!

 Ich liebe die Schuhe!! Die Zeremonie unten in der Kirche beginnt um 9h und dementsprechend herrscht Tohuwabohu als ich um viertel vor neun in die Eingangshalle komme. Familienmitglieder und Paten haben alle ähnliche Kleider/Outfits an, die gleichen Stoff mit unterschiedlichen Designs. Alle sehr schick. Auch die Blumenmädchen haben solche Kleider im Miniformat an und sind ziemlich überschminkt. Der 2jährige kleine Ringträger ist eindeutig der süßeste unter all den Gästen denke ich. Kurz nach neun sind alle Gäste anwesend und auch die Braut hat es fast pünktlich in die Kirche geschafft. Nacheinander gehen die Paten, Trauzeugen und Brautjungfern nach vorne. Die Atmosphäre ist gewöhnungsbedürftig. Alle machen Fotos, niemand konzentriert sich auf das eigentliche Geschehen. Am Ende des Ganges müssen sich alle durch die Fotografen quetschen. Aber irgendwie war es schön die Gesichter der Familien des Brautpaares zu sehen und irgendwie daran zu denken, dass das doch ein ziemlich wundervoller Tag sein muss. Ich frage mich wie die Braut es durch den matschigen Regen draußen geschafft hat. Als dann auch Braut und Bräutigam vorne angekommen sind, beginnt die Zeremonie. Ich verstehe nicht alles, aber es ist schön und ich muss mich doch manchmal zusammenreißen, damit keine Tränen über meine Wangen kullern. Wäre irgendwie komisch, wenn mich jemand weinen sieht :D Was habe ich schon groß mit der Familie zu tun? Ich habe einmal ein "Hallo" mit Braut und Bräutigam gewechselt und kenne eigentlich nur die Geschwister und Eltern der Braut ein bisschen. Ich komme mir dann doch ein bisschen overdressed vor. Alle offiziellen Teilnehmenden der Zeremonie sind in schicke aufwändige Kleider gewickelt, aber alle anderen haben fast normal-legere Klamotten an. Manche tragen ein schick-sportliches Kleid. 

Besonders schön war die Musik der Zeremonie. Kuya Leo - der Mann von der Südnord-Freiwilligen, die gerade in Deutschland einen Freiwilligendienst absolviert - und Ate Monette singen wunderschön zusammen und zwischendurch vergesse ich, dass es keine Aufnahme ist. Nach dem offiziellen Teil werden noch fleißig Fotos in der Kirche gemacht: vom Brautpaar, mit den Paten, mit den Eltern, mit der restlichen Familie, von rechts, von links, oben und unten. Anschließend machen wir uns auf den Weg in ein Hotel in dem die Feier gehalten werden soll. Es regnet immer noch und allein der 20m weite Weg zum Auto mit Regenschirm ist ein nasses Unterfangen. Am Hotel angekommen, steige ich aus dem Auto aus und habe das Gefühl in Matsch zu treten. Gut, dass meine Schuhe hoch genug sind, dass anscheinend nur der Absatz keinen Widerstand hatte. Als ich auf Teer weiterlaufe, merke ich immer noch keinen Unterschied. Ich drehe mich um und mein Absatz liegt im Matsch. Na super! ich fange an zu lachen. Wann habe ich die Schuhe noch mal gekauft? Ach ja - gestern! tito Rey sagt auf einmal, dass er Kleber dabei hat - perfekt! Ich nehme also den Absatz in die Hand und begebe mich in den sehr schön - vielleicht auch ein bisschen kitschig - dekorierten Festsaal. Tito Rey kommt mit dem Sekundenkleber, der auch damit wirbt, einen Mann mit seinen Schuhen an die Debke kleben zu können. Nungut, wir probieren das Ganze aus, während die typischen Hochzeitstraditionen durchgeführt werden. Toast, Kuchen schneiden, Tanz des Brautpaares. Geht relativ schnell. Anschließend wird mit jedem Tische in Foto gemacht, mittlerweile trage ich meinen Schuh auch wieder. So ganz perfekt ist es nicht, aber wenigsten fällt der absatz nicht ab. Nach dem Bild, kann der Tisch zum Buffet! Es gibt super (viel) Essen. Nudeln, Reis, Gemüse, ein Ferkel (Lechon), klein gerollte Cordon Bleu, und heiße Kellner. Es sind alles Männer, irgendwie merkwürdig. Naja, nach dem Essen sagt Tita Noemi, dass wir jetzt zur Mall fahren können und die Schuhe umtauschen können. "Kommen wir danach wieder her?" - meine Frage. "Ne, wieso?" Nach dem Essen ist die Feier also vorbei. Ich merke wie sich langsam alle aus der Tür begeben. Es ist 13.30h. Hm. Ich bin überrascht und packe meine Sachen. Das wars also? Anscheinend schon. Ich bringe meine Schuhe also zurück, suche mir dafür 2 Shorts aus (natürlich kann ich das Geld nicht mehr zurück bekommen :/) und helfe abends der Jugend noch mit ihren Vorbereitungen für das Grand Concert am 27.10. 

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