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Lucban

Autor: Debbie | Datum: 16 Oktober 2013, 16:15 | 0 Kommentare

Um 5.30h klingelt mein Wecker. Nach einer sehr schlaflosen Nacht, in der ich sogar Meditations-und Einschlafvideos auf Youtube ausprobiert habe, stehe ich auf und mache mir meine morgendliche Routine-Kost: Toast mit Erdnussbutter und Kaffee. Immer schön rein mit dem Toast in die Tasse. Im wahrsten Sinne des Wortes ein ermüdendes Frühstück.. 

so auf die Dauer. Wir fahren nach Lucban um bei der Segnung eines neu eröffneten Lädchens dabei zu sein. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und wir fahren durch schönes grünes Land. Ich sehe zwei Männer aus dem Fenster. Sie laufen etwas weiter weg einen Berg herunter und tragen ein an eine Holzlatte gebundenes ... Schaf? Das tote und geschorene evtl, auch schon gehäutete Tier sah von weitem aus wie ein Schaf, aber ich habe bei der Hitze auf den Philippinen hier noch nirgends ein Schaf gesehen :D Vielleicht eine Ziege oder ein kleiner Esel. Ich frage mich woher sie kommen und was mit dem tier jetzt passiert...

 

Nach mehreren Kommunikations- und Orientierungsschwierigkeiten finden wir endlich das gesuchte Objekt und ich erfreue mich der kleinen Stadt. Es ist nicht so voll wie Lucena und es gibt viele alte Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit. Ich treffe einen Herren aus Wien, der zu Gast ist bei der Ladenbesitzerin und wir reden ein bisschen über Deutschland und die Philippinen. Da wir aber nach langem Warten die letzten Gäste sind, geht es auch schon los. Es wird gesungen, gebetet. Die junge Pfarrerin aus dem Ort spricht ein bisschen über die Macht Gottes. Etwas, worüber ich in letzter Zeit öfter mal nachgedacht habe. Ist Gott wirklich allmächtig? Dann werden Symbole gewidmet. Wasser, Kleingeld und die Bibel sollen die Familie immer begleiten. Das Geld wird im Anschluss auf dem Boden verteilt und jeder darf/soll gesegnete Glücksmünzen sammeln. Der Laden verkauft selbstgemachte kleine Bratwürste. Eine philippinische Spezialität - Longganisa. Und es sind "organic longganisa" ohne irgendwelche Chemikalien von eigen gehaltenen Schweinen. Klingt gut! Ich nehme mir natürlich gleich ein paar mit. Wir laufen noch ein bisschen durch die Stadt und besuchen die örtliche UCCP-Kirche. 

Auf dem Rückweg machen wir einen Stop an einer der größten Touristen-Attraktionen in der Quezon-Provinz: Kamay ni Jesus. Wörtlich übersetzt bedeutet das: Jesu Hand. Es ist ein großes Gelände, ein Garten Eden, eine Arche Noah und die Kreuzigung. Diese wird auf einem Pfad einen Berg hinauf erzählt. Und ganz oben steht Jesus wachend mit ausgebreiteten Armen. Es ist super schön. Überall schöne Pflanzen und viel grün. Und irgendwie mag ich die Idee. 

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